Freitag, 27. August 2010
Sehenswürdigkeiten: Der Vulkan Arenal

Der bekannteste Vulkan Costa Ricas ist der Arenal. Er liegt etwa 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt San José. Mit seinen 1633 Metern ist er zugleich auch der höchste Vulkan des Landes. Der letzte große Ausbruch geschah im Jahre 1968 nach einer über 400 Jährigen Ruhephase. Die damalige Eruption verwüstete etliche Quadratkilometer Land und tötete 80 Menschen.
Bildquelle:
flickr.com/photos/sbeebe/3214433710/
Der Lavastrom begrub die beiden Ortschaften Tabacon und Pueblo Nuevo unter sich. Seitdem zählt der Vulkan zu den aktivsten der Welt. Ständig ist er in Bewegung und über dem Gipfel ist meistens eine Rauchsäule zu sehen. Die unzähligen kleinen Eruptionen bringen Lavaströme hervor, die sich ihren Weg nach unten bahnen. Besonders bei Nacht bietet dieses Naturschauspiel ein faszinierendes Bild.
Rund um den Arenal erstreckt sich ein über 5200 Hektar großer Nationalpark, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bietet. Wenn man eine Wanderung durch den Park unternimmt möchte man kaum glauben, das der Wald erst 40 Jahre alt ist. So dicht und Artenreich ist der Wald. Es gibt mit jedem Schritt den man tut etwas Neues zu entdecken. Nicht umsonst zählt das Gebiet zu den am häufigsten besuchten Landstrichen des Landes.
Optimaler Ausgangspunkt um den Nationalpark und den Vulkan zu erkunden ist das Städtchen La Fortuna. Es besitzt als einzige Siedlung um Umkreis des Berges eine touristische Infrastruktur mit Restaurants, Hotels, und Geschäften. Von hier aus kann man zu Exkursionen aufbrechen. Und für Menschen die es auch mal gerne gesellig haben möchten, bietet die Stadt sogar ein wenig Nachtleben.






