Montag, 25. Oktober 2010

Costa Rica und Nicaragua legen erneute Grenzstreitigkeiten bei.

Am Freitag kam es zu einem Grenzzwischenfall zwischen Costa Rica und Nicaragua. Grund für die Streitigkeiten waren Baggerarbeiten im Fluss Río San Juan. Die von nicaraguanischer Seite ausgeführten Baggerarbeiten dienen dazu, den Fluss besser schiffbar zu machen. Schon vor Beginn der Arbeiten meldeten jedoch die costaricanischen Behörden Bedenken an, da sie befürchteten, dass das Ökosystem schaden nehmen kann.

Berichten nach, hielt sich nicaraguanisches Militär in der Grenzregion auf und es kam zu einem Zwischenfall, in dem sich die Soldaten auf costaricanisches Hoheitsgebiet begeben haben. Laut Aussage eines Landwirtes wurden mehrere Rinder von seiner Farm getötet, welche auf einer Insel im Grenzfluss liegt. Daraufhin entsandte die Regierung von Costa Rica 150 schwer bewaffnete Elite-Polizisten in die Region. Zusätzlich wurde das Gebiet aus der Luft fotografiert, um mögliche Grenzverletzungen zu dokumentieren.

Am Sonnabend klärte sich die Lage soweit auf, dass nicht wie berichtet hunderte nicaraguanische Soldaten vor Ort waren, sondern nur einige wenige. Daraufhin entspannte sich die Lage wieder. Dennoch will die Regierung vorerst einige Polizisten in der Region zur Beobachtung der Situation lassen.

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Tags:, | Abgelegt in: Politik | Erstellt von: admin

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